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Informationen über Naqsh-e Jahan-Platz

Highlights In der Nähe von Naqsh-e Jahan-Platz

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Vank-Kathedrale

Im Jahr 1606 zwang der persische Schah Abbass der Erste 150 000 Armenier unter Androhung der Todesstrafe, ihre blühende Stadt Jugha vollständig zu verlassen. Er siedelte sie in das Herz Persiens (den heutigen Iran) um, in der Hoffnung, ihre unternehmerischen und handwerklichen Fähigkeiten für sein Reich nutzbar zu machen. Im selben Jahr wurde durch ein Edikt des Schahs Neu-Julfa am damaligen Stadtrand von Isfahan gegründet. Unmittelbar danach wurde mit dem Bau der Vank-Kathedrale begonnen. Die Struktur des Gebäudes verbindet traditionelle armenische Architekturstile mit der islamischen Architektur der Region. Das Ergebnis sind reiche Fresken und Kachelarbeiten, wie auch in einigen anderen armenischen Kirchen in Neu-Julfa. Die Vank-Kathedrale beherbergt auch eine Bibliothek und ein Museum, in dem ein armenisches Buch zu sehen ist, das als erstes Buch im Iran gedruckt wurde, sowie Edikte von Abbas I. und anderen Schahs, die die Einmischung in die Armenier oder deren Verfolgung verbieten. New Julfa erfreut sich zunehmender Beliebtheit bei jungen Leuten, die einige der zahlreichen Cafés besuchen. Heute gibt es in dem Viertel insgesamt 16 armenische Kirchen sowie eine armenische Schule und ein Gemeindezentrum.

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Scheich-Lotfollah-Moschee

Die Scheich-Lotfallah-Moschee wurde 1619 nach fast 20-jähriger Bauzeit fertiggestellt. Heute ist die Moschee ein prächtiges und detailliertes öffentliches Bauwerk. Als sie jedoch ursprünglich gebaut wurde, war sie ein privater und luxuriöser Ort der Anbetung für Schah Abbas I. und die Frauen seines Hofes. Die Moschee ist mit kunstvollen Kalligraphien von Koranversen und vielfarbigen Mosaiken geschmückt und definitiv für einen König geeignet. Jede Fliese wurde mit Präzision verlegt, und die Hauptkuppel wird von einem Pfau dominiert, der seine Farbe und Form ändert, wenn das Licht vom Inneren der Moschee reflektiert wird. Neben der Moschee befindet sich der Ali Qapu Palast, in dem Schah Abbas mit einem großen Harem residierte. Zusammen mit dem Bau der Moschee gab Schah Abbas auch einen unterirdischen Gang zwischen dem Palast und dem Gotteshaus in Auftrag. So konnten die Frauen seines Harems heimlich in die Moschee gehen, ohne von den Passanten auf dem Platz gesehen zu werden, was dem Gebäude den Spitznamen "Frauenmoschee" einbrachte.

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